Ernährungstipps und Rezepte mit neurofelixir®

Eine ausgewogene Ernährung ist vor allem für ältere Menschen essenziell. Senioren benötigen weniger Kalorien, aber mehr Nährstoffe als in jungen Jahren. Mit welcher Diät Sie Mangelerscheinungen vermeiden und neurodegenerativen Prozessen entgegenwirken. 

Der Körper verändert sich im Alter 

Im Alter verändert sich der Stoffwechsel. Die Muskelmasse nimmt ab und der Fettanteil im Körper nimmt zu. Ältere Menschen bewegen sich zudem meist weniger, wodurch der tägliche Energieumsatz sinkt. So benötigen Senioren 200 bis 300 Kalorien weniger pro Tag als ein 25-Jähriger. Gleichzeitig benötigt der Körper Lebensmittel mit einer höheren Nährstoffdichte, um einen Nährstoff- und Vitaminmangel zu vermeiden. Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiße und Kohlenhydrate müssen weiterhin in einer gleichbleibenden Menge zugeführt werden. Die allgemeinen Verzehrempfehlungen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) geben eine Orientierung über eine gesunde, altersgerechte Diät. 

Mangelerscheinungen und Erkrankungen nehmen zu 

Fruchtzucker, Milchzucker, Gluten oder Histamin: Im Laufe des Lebens entwickeln sich Allergien und Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Stoffen in Lebensmitteln. Wiederholte Magenschmerzen oder Kopfschmerzen deuten darauf hin, dass sich eine Unverträglichkeit eingeschlichen hat. Dann muss der Ernährungsplan angepasst werden. Auch die Einnahme von Medikamenten beeinflusst die Idealdiät. Ältere Menschen sprechen am besten mit Ihrem Arzt. 

Inwieweit sich das Ernährungsverhalten verändert, hängt von der genetischen Veranlagung und der Lebensweise ab. Wer viel Sport macht und sich gesund ernährt, bleibt auch jenseits des Rentenalters fit und gesund. Einige Veränderungen wie der variierende Energie- und Nährstoffbedarf oder das verringerte Durstempfinden sind allerdings zu erwarten. Dann müssen die richtigen Gegenmaßnahmen ergriffen werden, um leistungsfähig zu bleiben und gesundheitliche Probleme zu vermeiden. 
Gleichzeitig müssen Senioren die Erkrankungen des Alters bekämpfen. Diabetes, Demenz, Parkinson, Vitaminmangel und Co. bedürfen einer speziellen Diät, die sich von der klassischen Ernährung eines gesunden jungen Mannes unterscheidet. Wir erklären, wo die typischen Ernährungsprobleme liegen und wie Senioren eine gesunde Ernährung im Alter umsetzen können. 

Worauf Sie sonst noch achten müssen 

Die Verdauungstätigkeit nimmt im Alter ab, manche Lebensmittel werden nicht mehr so gut vertragen, Kau- und Schluckbeschwerden sind keine Seltenheit und Geschmacks- und Geruchssinn nimmt ab. Bei älteren Menschen lässt auch der Appetit nach und es fällt schwerer, den täglichen Grundbedarf an Nährstoffen zu erreichen. Dann drohen körperliche, geistige und psychische Beeinträchtigungen. Nicht zuletzt verliert auch das Immunsystem einen Teil seiner Schutzfunktion, weshalb ältere Menschen nach einer Erkrankung längere Zeit benötigen, um wieder vollständig gesund zu werden. Weil im Alter verschiedene Beschwerden auftreten können, sollten Senioren mit einem Arzt sprechen, wenn ungewöhnliche Erscheinungen auftreten oder plötzlich der Appetit nachlässt. 

Auch sollten ältere Menschen ausreichend Flüssigkeit aufnehmen, um eine Dehydration zu vermeiden. Die DGE empfiehlt mindestens 1,5 Liter Wasser. Weil das Durstgefühl mit steigendem Lebensalter abnimmt, müssen sich Senioren das Trinken aktiv bewusst machen, indem beispielsweise ein Glas mit einem Getränk in Blickweite gestellt wird. Vor allem Wasser, ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees sowie Obstsäfte bieten sich an. Kohlensäurehaltige Getränke belasten den empfindlichen Magen-Darm-Trakt und werden am besten durch stilles Wasser ersetzt. 

Appetitlosigkeit als Nebenwirkung von Medikamenten 

Wenn das Lieblingsgericht plötzlich nicht mehr so einladend duftet wie früher, kann ein Medikament die Ursache sein. Menschen, die regelmäßig Betablocker oder Schmerzmittel einnehmen, regen im Gespräch mit dem Hausarzt am besten eine Umstellung der Medikation an. Auch eine qualifizierte Ernährungsberatung empfiehlt sich. Der Mediziner kann Sie und Ihre Angehörigen ausführlich über die Möglichkeiten informieren. 

Essen zum Erlebnis machen 

Ältere Menschen benötigen eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Eine Schonkost ist nicht notwendig, solange die individuelle Verträglichkeit von Lebensmitteln berücksichtigt wird. Auch deshalb ist es nicht möglich, allgemeingültige Empfehlungen zu geben. Nur wenn gesundheitliche Einschränkungen bestehen, welche die Einhaltung einer Diät erforderlich machen, ist eine angepasste Ernährung notwendig. Leiden Sie etwa an Diabetes mellitus, muss die Nährstoffaufnahme genau abgestimmt sein. 
Damit das Essen trotz aller Maßnahmen ein Vergnügen bleibt, gilt es bewusst Erlebnisse zu schaffen. Ein schön angerichteter Teller, der verschiedene Farben, Gewürze und Speisen vereint, erzeugt eine angenehme Atmosphäre am Tisch. Beim Umgang mit Gewürzen gilt: mehr Kräuter und Gewürze, dafür weniger Salz. 

Altersgerechte Ernährung – was gehört dazu? 

Eine altersgerechte Diät muss verträglich sein, etwaige Erkrankungen und Einschränkungen berücksichtigen und natürlich gut schmecken. Außerdem sollte sie die Verdauung unterstützen, die Organfunktionen fördern und dem Körper alle wichtigen Vitamine, Mineralien und Spurenelement zuführen. Nicht zuletzt muss sie auf den verringerten Energiebedarf abgestimmt sein, um Über- und Unterernährung zu vermeiden. Zuletzt gilt: Qualität statt Quantität. Nachhaltige Lebensmittel, die frisch zubereitet werden, tragen einen wesentlichen Teil zu einem langen, gesunden Leben bei. 
Auch wenn eine altersgerechte Ernährung zunächst sehr theoretisch klingen mag: die Umsetzung in der Praxis ist einfach und offenbart schon nach kurzer Zeit ihre großen Vorteile. Wer offen an das Thema Ernährung herangeht, startet mit einer geeigneten Diät gesund in die zweite Lebenshälfte.

Zutaten für 1 Portion:

  • 3 EL Haferflocken - blütenzart
  • 1 EL Amaranth - gepufft
  • 1 TL Tsampa - geröstetes Gerstenmehl
  • 1 TL geschrotete Leinsaat - optional
  • 1 Messlöffel neurofelixir® Trinkpulver - 12,5g
  • 2 EL Joghurt Ihrer Wahl - z.B. Bulgara-Joghurt / Soja-Joghurt / Naturjoghurt
  • 1 EL Norsan Omega 3 Öl

Zubereitung:

Mischen Sie alle trockenen Zutaten in eine Schüssel.

Fügen Sie dann eine Flüssigkeit Ihrer Wahl, z.B. Hafermilch oder heißes Wasser hinzu. Die Menge ist hier abhängig von der von Ihnen gewünschten Konsistenz. Danach den Joghurt und das Öl unterheben.

Wenn gewünscht, können Sie noch mit Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup süßen.

Als zusätzliches Topping können Sie zusätzlich frische Früchte, Nüsse oder Trockenfrüchte wählen.

Wir wünschen viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

Zutaten für 1 Portion:

  • 3 EL Naturjoghurt
  • 60g Heidelbeeren
  • 1 kleiner gewaschener Apfel mit Schale
  • 3 Blättchen Minze
  • Blätter von 1 Zweig Oregano
  • 1 EL Weizenkeime (bei Gluten Unverträglichkeit bitte darauf verzichten und die Menge der Chia Samen verdoppeln)
  • 1/2 TL Flohsamenschalen
  • 1/2 TL Chia Samen
  • 1 Messlöffel neurofelixir® Trinkpulver - 12,5g
  • 1 TL Honig (Optional für diejenigen, die es gerne süßer mögen)

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Smoothie Flasche / Mixer geben. Anschließend mit Flüssigkeit wie Wasser oder besser noch kaltem Tee (z.B. Bergkräutertee) etwa 2 – 3 Fingerbreit über dem Niveau der festen Zutaten auffüllen, für ca. 30 sec - 1 min im Gerät mixen. Anschließend in ein großes Glas füllen.

Fertig. Der Smoothie ist am besten, wenn er frisch und noch sämig getrunken wird.

TIPP: Vitamin-Mangel im Alter

Wenn jemand die Speisekarte eines Pflege- oder Altersheims betrachtet, kommen häufig gewisse Zweifel am Vitamingehalt mancher Gerichte auf. Doch auch so ist erwiesen, dass alte Menschen oft an bestimmten Vitaminen und Nährstoffen einen chronischen Mangel aufweisen. Nachgewiesen ist das beispielsweise für das Vitamin D. Jeder zweite Mensch im Alter von 65+ hat einen zu geringen Vitamin D-Status im Blut, jedem vierten mangelt es an Vitamin B12, Eisen oder Folsäure. 

Ältere Menschen brauchen mehr Vitamine

Ob es nun um Vitamin D, Vitamin B12 oder Vitamin C geht: ältere Menschen brauchen eine vitalstoffreichere Ernährung. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe. Erstens können ältere Menschen meist nicht mehr so gut kauen. Sie essen daher eher ballaststoffarme Weißmehlprodukte statt Vitamin B-haltiges Vollkornbrot. Die Altenheimküche serviert Kartoffelbrei statt Bratkartoffeln, Vollkornreis oder Quinoa. Zweitens essen ältere Menschen oft weniger, weil der Stoffwechsel erlahmt. Drittens enthalten sämtliche Supermarkt-Lebensmittel heute durchschnittlich weniger Vitamine und Mineralstoffe. Viertens kann der Verbrauch von Vitalstoffen durch chronische Erkrankungen höher sein. Viele Vitamin-Defizite unter älteren Menschen werden erst durch eine Blutuntersuchung entdeckt. Senioren-Studien, die auf Blutuntersuchungen beruhen, sind bisher dünn gesät.

Vitamin B und seine Bedeutung

Die Bedeutung von Vitamin B12 ist immens. Dieses B-Vitamin ist an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Mangelt es dem Organismus an Vitamin B - womit die gesamte Gruppe der B-Vitamine gemeint ist - kommt es gehäuft zu unspezifischen Symptomen. Die Menschen fühlen sich müde, erschöpft und abgeschlagen. Außerdem können Veränderungen im Blutbild oder neurologische Symptome entstehen - beispielsweise Sensibilitätsstörungen in den Extremitäten bei Diabetikern. Ein Mangel an B-Vitaminen verursacht außerdem zerebrale bzw. psychische Symptome bei Älteren, etwa Verwirrtheit oder Gedächtnisstörungen. Diese schiebt man dann gerne auf das hohe Alter - dabei wären sie mit Präparaten, die Vitamin B enthalten wunderbar therapierbar. Allerdings ist es wichtig, die Vitamine in hochwertiger Form aufzunehmen, damit sie bioverfügbar sind - also auch wirklich im Körper ankommen. Brausetabletten und Vitamin-Kapseln sind in der Dosierung oft niedrig und daher nicht vergleichbar wertvoll.

Die Folgen einer Unterversorgung mit Vitamin D

Dieses Vitamin sorgt dafür, dass der Kalziumhaushalt reguliert wird. Bei älteren Menschen ist das eine sehr wichtige Funktion, weil die Knochenstabilität davon abhängt. Ein Vitamin-D-Mangel erhöht also die Risiken, an Osteoporose zu erkranken. Ältere Menschen mit einer Unterversorgung dieses Vitamins erleben häufiger Knochenbrüche als andere. Jeder ältere Mensch kennt die Gefahr, die von einem Oberschenkelhalsbruch ausgeht. Studien lassen außerdem den Schluss zu, dass ein Vitamin-D-Mangel die Risiken für Herzinfarkte oder Diabetes-Erkrankungen erhöht. 
Einen Teil der Vitamin-D-Versorgung können auch ältere Menschen über die Sonneneinstrahlung erhalten. Der Organismus kann selbst Vitamin D3 herstellen, jedoch keine ausreichenden Mengen. Besonders in den dunklen Monaten reicht die Vitamin-D-Eigenversorgung bei weitem nicht aus. Die meisten Deutschen haben heute einen latenten Vitamin-D-Mangel. Ältere Menschen bilden zudem weniger Vitamin D3 über die Haut. Sie sollten das Vitamin daher in Tablettenform zuführen. Außerdem sollten sie häufiger Seefische, Käse und andere Milchprodukte verzehren. Damit versorgen sie sich nebenbei auch mit Vitamin B. Da bei älteren Menschen oft Resorptionsstörungen für dieses Vitamin vorliegen, ist eine Substituierung angeraten. In beiden Fällen sollte der Rat des Arztes bezüglich der täglichen Dosis beachtet werden.

Kommt ein Mangel an Vitamin C vor?

In höherem Alter wird dieses Vitamin in höheren Dosen gebraucht, weil das Immunsystem schwächelt. Oft liegen gleich mehrere chronische Erkrankungen vor, die viele Vitamine verbrauchen. Der Organismus ist auf eine tägliche Zufuhr von Vitamin C angewiesen.