NEUROFELIXIR – MIT DER KRAFT DER PFLANZEN ZUM SCHUTZ DER NERVENZELLEN GEGEN ERKRANKUNGEN WIE PARKINSON, DEMENZ UND ALZHEIMER

Wie Neurofelixir wirkt und schützt

Wenn wir älter werden, geht das natürlich auch am Gehirn nicht spurlos vorüber. Die Nervenzellen lassen in ihrer Leistungsfähigkeit nach, abgelagerte Substanzen verlangsamen die Signalwege und einige Zellen sterben auch ganz ab. Das ist ein natürlicher Prozess, das Tempo indes, in dem dies passiert, ist individuell verschieden – und beeinflussbar.
Das Nahrungsergänzungsmittel Neurofelixir ist gezielt auf die speziellen Bedürfnisse des Gehirns abgestimmt. Neurofelixir besteht ausschließlich aus natürlichen Stoffen, die aus verschiedenen Pflanzen gewonnen werden und die alle auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns einwirken. Dazu zählen unter anderem Resveratrol, Grüner Tee, Omega-3-Fettsäuren und Polyamine, für deren Wirkmechanismus unlängst der Nobelpreis vergeben wurde. Mehrere unabhängige Studien unter Laborbedingungen (präklinisch) sowie direkt am Menschen (klinisch) haben gezeigt, dass diese Stoffe positive Wirkungen auf die Nervenzellen haben, und das auf verschiedenen Ebenen.

Freie Radikale werden reduziert Die Inhaltsstoffe von Neurofelixir führen im Idealfall dazu, dass Zellen länger jung und frisch bleiben – gewissermaßen als „Nerven-Anti-Aging“. Zudem sollen die Bestandteile ausgleichend auf den Vorgang wirken, der als programmierter Zelltod bezeichnet wird. Schädliche freie Radikale sollen abgefangen, körpereigene Stammzellen dagegen mobilisiert werden. Zusätzlich hat sich gezeigt, dass mehrere der Neurofelixir-Substanzen in der Lage sind, einen zu hohen Blutdruck und/oder Blutzuckerspiegel zu senken, wovon auch die Hirngefäße profitieren.

Hirnzellen bekommen mehr Kraft Und dann ist da noch das „Neurorepair“. Klingt gut, ist auch gut. Demnach unterstützen einige Pflanzenstoffe die Reparaturprozesse im Nervensystem, die von unserem Körper selbst ausgehen. Das geschieht, indem die Mitochondrien, also die Energiekraftwerke der Zellen, gestärkt werden, sodass die Zellen insgesamt mehr Elan haben.

Struktur der Eiweiße wird bewahrt Außerdem sollen die Neurofelixir-Inhaltsstoffe dafür sorgen, dass sich weniger schädigende und giftige Eiweiße im Gehirn ablagern. Experten gehen davon aus, dass einige der Stoffe, die in Neurofelixir enthalten sind, den Prozess der Eiweiß-Fehlfaltung aufhalten. Zum Hintergrund: Eiweiße haben eine bestimmte Struktur, die von Bedeutung ist. Es passiert dabei immer mal wieder, dass die Eiweiße falsch verarbeitet werden und sich dadurch ihre Struktur verändert. Je öfter das auftritt, desto größer ist das Risiko, an Morbus Parkinson oder Morbus Alzheimer zu erkranken. Damit Sie sich das etwas besser vorstellen können, ein Vergleich: Vielleicht erinnern Sie sich an die alten Falt-Stadtpläne, die genau vorgesehene Kniffe haben. Wenn sie nicht mehr richtig zusammengelegt werden, geht das Chaos los. So ähnlich ist es mit den Eiweißen.

Pflanzenstoffe fördern offenbar Gedächtnisleistung Warum es überhaupt zur Parkinson- und Alzheimer-Erkrankung kommt, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Offenkundig gibt es nicht einen Auslöser, sondern viele verschiedene Ursachen. Klar scheint dabei zu sein, dass der wichtigste „Risikofaktor“ das Alter ist. Die Schulmedizin bietet bisher keine Therapie an, die diese Erkrankungen vollständig heilt. Die vorhandenen Medikamente stoppen oder lindern die Beschwerden, haben aber teilweise belastende Nebenwirkungen.

Umso tröstlicher und ermutigender ist es, dass pflanzliche Mittel vorhanden sind, die augenscheinlich:

DAS KRANKHEITSRISIKO MINDERN
NEUROPROTEKTIV SIND
(ALSO DAS NERVENGEWEBE UND DIE NERVENZELLEN SCHÜTZEN)
DAS GEDÄCHTNIS UND LERNVER­MÖGEN VERBESSERN – NICHT NUR BEI KRANKEN, SONDERN AUCH BEI GESUNDEN MENSCHEN.

In Neurofelixir findet sich eine Spezialmischung Das Besondere an Neurofelixir ist, dass in diesem Mittel verschiedene Substanzen so kombiniert sind, dass daraus als Gesamtpaket eine Art Nervennahrung entsteht, die dem Gehirn gut tun soll – sowohl vorbeugend als auch krankheitslindernd. Zu diesen Stoffen gehören EGCG (eine Substanz des grünen Tees), Resveratrol (in roten Trauben und Rotwein enthalten), Omega-3-Fettsäuren, Weihrauch, die Hopfensubstanz Xanthohumol und einige mehr. Ihnen wird nachgesagt, dass sie schon einzeln und für sich genommen eine günstige Wirkung auf die Nervenzellen haben. Vor allem aber sind sie in Neurofelixir so zusammengebracht, dass sie sich – so das Ziel – gegenseitig unterstützen und vom Körper besser aufgenommen werden können. Dadurch sollen die Stoffe in größtmöglichem Maß in den Zellen ankommen und ihre volle Wirkung entfalten – Fachleute sprechen von einer sehr guten Bioverfügbarkeit.

Für wen Neurofelixir geeignet ist

Wenn Sie dem Alterungsprozess des Gehirns etwas entgegensetzen wollen, könnte Neurofelixir genau das Richtige für Sie sein. Der Zahn der Zeit nagt generell an unseren Zellen und deren Stoffwechsel. Viele Mikronährstoffe, die dem Körper in jüngeren Jahren in Hülle und Fülle zur Verfügung standen, fehlen oder sind nicht ausreichend da. Sie müssen sich klar machen, dass das Gehirn im Laufe des Lebens immer mehr Nervenzellen verliert.

Für Menschen, die ihre Gehirnleistung steigern wollen

Konkret zeigt sich das daran, dass wir öfter mal etwas vergessen oder uns schlechter konzentrieren können. Schlüsselsätze sind Äußerungen wie: „Ich weiß nicht mehr, was ich gerade sagen wollte.“ Oder: „Ich kann mir nichts mehr merken.“ Was früher ganz selbstverständlich war, erscheint immer mühsamer und schwieriger. Zugleich fehlt es an Energie und Tatendrang („Ich kann mich zu nichts mehr aufraffen“, heißt es dann etwa). Mit Neurofelixir sollen Nerven- und andere Zellen die Chance bekommen, wieder aufzutanken, die Energiespeicher zu füllen, sich gegen Angreifer wie freie Radikale zu wehren und vor Ablagerungen zu schützen.

Vielleicht haben Sie so etwas schon von Verwandten oder Freunden gehört oder bei ihnen beobachtet (oder Sie sind selbst betroffen): Das Gedächtnis macht nicht mehr so recht mit, bestimmte Worte fallen ihnen partout nicht mehr ein, und Sie haben immer mehr Schwierigkeiten, sich zu orientieren, altbekannte Orte zu finden. Dazu kommt eventuell noch, dass Sie unruhig und ängstlich sind und sich nicht mehr so gut selbst motivieren können, Dinge zu erledigen. Das sind nur ein paar mögliche Anzeichen sogenannter neurodegenerativer Erkrankungen.

Aber Vorsicht: Selbstverständlich können solche Beschwerden auch andere Auslöser haben. Machen Sie sich also nicht gleich verrückt, wenn Sie oder Ihre Angehörigen ab und zu mal das ein oder andere vergessen, das passiert jedem.

Gehirnmasse nimmt ab

Aber was bedeutet das überhaupt: neurodegenerative Erkrankung? Der Begriff „neuro-“ hat immer etwas mit den Nervenzellen zu tun – in diesem Fall degenerieren sie, werden also entweder leistungsschwächer oder komplett abgebaut – natürlich zunächst einmal nur einige wenige von ihnen. Das Gewebe in den entsprechenden Hirnregionen schrumpft. Wenn dadurch Fähigkeiten wie das Erinnern, Denken und die Orientierung beeinträchtigt sind, spricht man von einer Demenz. Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen und Depressionen sind ebenfalls keine Seltenheit bei einer Demenzerkrankung (die Übersetzung von Demenz mit den Worten „ohne Verstand“ greift also zu kurz). Wie stark die Symptome jeweils ausgeprägt sind, ob sie einem selbst oder anderen auffallen und ob sie im Alltag Probleme machen, ist ganz unterschiedlich.

Demenzformen variieren

Es gibt eine ganze Menge verschiedener neurodegenerativer Erkrankungen – am bekanntesten sind sicher die Parkinson- und die Alzheimer-Krankheit. Viele, aber nicht alle neurodegenerativen Erkrankungen gehen mit einer Demenz einher und treten eher in höherem Lebensalter auf.
Die Demenz an sich ist also keine eigenständige Krankheit, sondern steht für ein Muster oder eine Zusammenstellung verschiedener möglicher Symptome. Und auch da lassen sich erhebliche Unterschiede feststellen – je nachdem, welche Hirnregion von dem Zellenschwund betroffen ist. Die Ursachen, die dahinter stecken, sind gleichermaßen vielfältig. Neben der Demenz bei Alzheimer und Parkinson gibt es beispielsweise noch die „vaskuläre Demenz“, bei der die Gefäße beschädigt sind: verkalkt, schlecht durchblutet, verengt. Hirntumore oder ein Mangel an Vitaminen (besonders Vitamin B12, Folsäure, Niacin) können ebenfalls eine Demenz nach sich ziehen.

Demenz betrifft vor allem ältere Menschen

Fakt ist: Je älter wir werden, desto höher ist das Risiko, dass sich eine neurodegenerative Erkrankung oder Demenz entwickelt. Das gilt für jeden einzelnen – aber genauso für die ganze Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, sich dagegen zu wappnen, so gut es geht vorzubeugen und im Falle einer Erkrankung kräftig gegenzusteuern. Gerade auf diesem Gebiet haben Nahrung und Natur mit ihren verschiedenen Stoffen einiges zu bieten. Wir müssen das Angebot nur richtig nutzen – zum Beispiel durch Neurofelixir.

Unter allen Demenzerkrankungen sticht der Morbus Alzheimer am stärksten hervor. Experten schätzen, dass 60 bis 70 Prozent der Demenz-Fälle auf die Alzheimer-Erkrankung zurückzuführen sind. Bei dieser Krankheit gehen vorwiegend in bestimmen Hirnregionen Nervenzellen unter, und zwar im Schläfen- und im Scheitellappen. Genau diese Bereiche spielen eine große Rolle für unsere Sprache, das Gedächtnis und das Orientierungsvermögen. Wenn diese Hirnareale also nicht mehr so gut funktionieren, wirkt sich das auf die entsprechenden Fähigkeiten aus. Seltener sind Teile des Stirn- oder des Hinterhauptslappens in Mitleidenschaft gezogen.

Amyloide Plaques machen Probleme

Die Alzheimer-Krankheit ist komplex, die Entstehung und Entwicklung sind noch nicht abschließend erforscht. Zumindest zwei Bösewichte hat man aber identifiziert, die dafür verantwortlich sind, dass es zu Alzheimer kommt: die beiden Eiweiße Beta-Amyloid und Tau. Bei den Beta-Amyloiden handelt es sich genau genommen um Stückchen, die aus einem größeren Eiweiß herausgelöst sind. Normalerweise werden diese Stückchen zersetzt und eliminiert. Bei Alzheimer-Patienten klappt das aber nicht mehr richtig, stattdessen bilden sich harte amyloide Plaques – Klumpen, die sich kaum mehr auflösen lassen. Letztlich kommt es also zu Eiweißablagerungen.

Abnormale Tau-Eiweiße sind charakteristisch

Aus dem Eiweiß „Tau“ entstehen sogenannte Neurofibrillen, die sich als Knäuel in den Nervenzellen ansiedeln (hört sich vielleicht erst einmal gar nicht so schlimm an, diese Knäuel sind aber Zeichen der Krankheit). Forscher nehmen jedoch an, dass es darüber hinaus weitere Mechanismen und Gründe gibt, die zu der Krankheit führen.

Durcheinander bei Nervenbotenstoffen

Dadurch, dass Nervenzellen fehlen, läuft es mit der Signalübertragung im Hirngewebe nicht mehr reibungslos. Von dem Botenstoff Acetylcholin ist nicht genug da, das löst Störungen des Lern- und Erinnerungsvermögens aus. Von einem anderen Neurotransmitter, dem Glutamat, sind dagegen größere Mengen vorhanden als gut ist. Dadurch sind die Nervenzellen in einem permanenten Erregungszustand, was auf Dauer nicht gerade vorteilhaft ist.

Verschiedene Tests führen zur Diagnose

Stutzig werden sollten Sie, wenn Sie (oder Angehörige oder Freunde) auf einmal den üblichen Weg zum Kiosk nicht mehr wissen, das richtige Wort für Auto oder Zeitung nicht mehr finden. Das müssen nicht, können aber Anzeichen einer Alzheimer-Erkrankung sein. Wenn sich solche Erlebnisse häufen, ist es auf jeden Fall Zeit, zum Arzt zu gehen und das abklären zu lassen. Er wird in Gesprächen, neuropsychologischen, laborchemischen Tests und bildgebenden Verfahren (z.B. MRT = Magnetresonanztomografie oder CT = Computertomografie) untersuchen, was los ist – ob sich tatsächlich ein beginnender Alzheimer oder eine andere Krankheit dahinter verbirgt.

Wandel im Gehirn fängt lange vor Beschwerden an

Es ist vertrackt mit „dem Alzheimer“, er versteckt sich gern. Forschern zufolge beginnen die Veränderungen im Gehirn schon viele Jahre, bevor Betroffene die ersten Symptome bei sich wahrnehmen – wertvolle Zeit, die in Bezug auf die Bekämpfung der Krankheit ungenutzt verstreicht. Denn die Therapie sollte möglichst schon starten, wenn noch nicht so viele Nervenzellen geschädigt sind.

Erkrankung hat verschiedene Abstufungen

Steht fest, dass eine Alzheimer-Erkrankung vorliegt, wird sie noch einmal in drei verschiedene Schweregrade unterteilt. Demnach liegt eine leichte Demenz vor, wenn Patienten in ihrer Lebensweise nur wenig eingeschränkt sind und lediglich für sehr anspruchsvolle Aktionen (z.B. Bankangelegenheiten, Reiseplanungen) Unterstützung brauchen. Bei der schweren Demenz ist ein selbstständiges Leben dagegen nicht mehr möglich, da bei allen Tätigkeiten Hilfe nötig ist. Betroffene müssen in der Regel gepflegt werden, können sich nicht mehr mit Worten verständigen und liegen meistens im Bett. Die mittelschwere Demenz bewegt sich zwischen diesen beiden Extremen.

Experten prognostizieren deutlich steigende Krankheitszahlen

Interessanterweise wurde der Morbus Alzheimer erst 1906 zum ersten Mal wissenschaftlich beschrieben – rund 90 Jahre später als der Morbus Parkinson. „Entdecker“ war der deutsche Neurologe Alois Alzheimer. Er sprach damals in Tübingen über eine „eigenartige Erkrankung der Hirnrinde“. Wie wichtig es gerade heute ist, sich um diese Krankheit und Therapiemöglichkeiten zu kümmern, zeigen Prognosen von Fachleuten. Sie schätzen, dass die Zahl der Betroffenen in den kommenden Jahrzehnten deutlich steigen wird – weltweit auf mehr als hundert Millionen Menschen im Jahr 2050.

Alternativen zu Medikamenten der Schulmedizin

Wenn Sie sich nicht oder nicht nur auf Medikamente der Schulmedizin verlassen wollen, sehen Sie sich doch mal in der Welt der Pflanzen um. Sie bietet einen großen Schatz an Möglichkeiten, etwas gegen Alzheimer zu tun – wenn Sie davon betroffen sind oder aber im Voraus, um die Erkrankung möglichst zu verhindern. In Hopfen, grünem Tee und roten Trauben beispielsweise finden sich Substanzen, die Eiweißablagerungen im Gehirn wohl mindern oder sogar abwehren.

Kurkuma, Fettsäuren und Vitamine haben offenbar Potential

Diese und andere Stoffe wie Kurkuma und Omega-3-Fettsäuren wirken außerdem Entzündungsvorgängen entgegen, die die Alzheimer-Demenz begleiten. Zudem fangen die Substanzen freie Radikale ab – aggressive Stoffwechselschädlinge, die auf Zellen und deren Bestandteile losgehen, sich negativ auf unseren Organismus und insbesondere auf das Gehirn auswirken. Indischer Weihrauch (Boswellia serrata), so legten Wissenschaftler dar, verhindert darüber hinaus, dass anormale Tau-Eiweiße („Alzheimer-Fibrillen“) entstehen. Vitamine – besonders die B-Vitamine – tun den Nerven ebenfalls gut und halten das Gehirn leistungsfähiger. Abgesehen davon drosseln sie offenbar die Hirnschrumpfung.

Wertvolle Stoffe in Obst, Gemüse und Neurofelixir

Die genannten Pflanzenstoffe und Vitamine finden Sie in verschiedenen Obst- und Gemüsesorten, Ölen und – im Falle bestimmter Omega-3-Fettsäuren – in fettreichen Kaltwasserfischen (z.B. Lachs, Makrele, Hering und Thunfisch). Eine Kombination dieser Stoffe bietet aber auch das Nahrungsergänzungsmittel Neurofelixir. Hier sind die Substanzen wie ein Team zusammen gestellt, das in seiner Gesamtheit effektiv und stark ist.

Beim Morbus Parkinson dreht sich alles ums Dopamin – oder sagen wir lieber: um den Dopamin-Mangel. Beim Dopamin handelt es sich um einen Nervenbotenstoff. Bei dieser Erkrankung ist es nun so, dass diejenigen Nervenzellen absterben, die Dopamin produzieren. Sie befinden sich übrigens in der Substantia nigra, einer winzigen Hirnregion, die dunkel gefärbt ist (niger/nigra bedeutet schwarz). Die Nervenzellen verschwinden nicht von heute auf morgen in einem Massensterben. Vielmehr ist das ein langsamer, aber stetiger Prozess. Fachleute gehen davon aus, dass er schon Jahre beginnt, bevor die Betroffenen überhaupt etwas merken. Auf lange Sicht hat der Schwund der Nervenzellen gravierende Folgen. Denn wenn Dopamin fehlt, gibt es vor allem Probleme mit den Bewegungsabläufen und der Koordination. Stark betroffen ist die Arm- und Beinmuskulatur, aber auch andere Bereiche funktionieren nicht mehr so wie vorher.

Bezeichnend ist das Muskelzittern

Im Klartext: Menschen mit der Parkinson-Erkrankung verlieren – zumindest teilweise – die Kontrolle über ihre Muskeln, sie fangen an zu zittern (vielleicht kennen Sie die Krankheit unter dem Begriff „Schüttellähmung“ oder „Zitterlähmung“). Betroffene fallen mitunter dadurch auf, dass sie in kleinen, schlurfenden Schritten gehen, ohne dass die Arme mitschwingen. Generell wirken die Haltung und die Mimik der Patienten wie erstarrt. Typisch ist weiterhin, dass sie leise und monoton sprechen und dass ihre Handschrift klein und manchmal unleserlich ist.

Vorboten sind manchmal Riechstörungen

Inzwischen hat sich gezeigt, dass etliche Menschen in einem frühen Stadium – noch vor den typischen Symptomen – bei sich bemerken, dass sie Gerüche und Düfte schlechter wahrnehmen können. Auch Sehstörungen und Probleme nachts durchzuschlafen sind hin und wieder erste Hinweise auf die Erkrankung. Hinzu kommen bisweilen Störungen des unwillkürlichen Nervensystems, die wiederum Verdauung, Blutdruck und Herzrhythmus durcheinander bringen können. Darüber hinaus können psychische Veränderungen auftreten: Die Betroffenen sind ängstlich, depressiv und apathisch. Allerdings sind diese Beschwerden selbstverständlich völlig unspezifisch und können viele, viele andere Ursachen haben.

Im Verlauf der Krankheit tritt oft eine Demenz auf

Zu den Symptomen, die sich meistens eher in einem späteren Stadium der Erkrankung einstellen, gehört die Demenz. Nimmt man alle Parkinson-Patienten zusammen, so leiden durchschnittlich 40 Prozent irgendwann an einer Demenz. Das zumindest haben Untersuchungen ergeben. Bei Erkrankten, die über 75 Jahre alt sind, sind es sogar 50 Prozent. Wie bei den meisten Krankheiten, die mit einer Demenz einhergehen, steigt das Risiko mit dem Alter an.

Typisch sind Aufmerksamkeitsstörungen und Depressionen

Demenz ist aber nicht gleich Demenz. Beim Morbus Parkinson macht sie sich häufig durch Halluzinationen, Depressionen, Störungen der Aufmerksamkeit, Persönlichkeitsveränderung und ein langsameres Denken bemerkbar. Gedächtnisstörungen kommen ebenso vor, wenn auch erfahrungsgemäß später (im Gegensatz dazu sind die Gedächtnisstörungen charakteristisch für den Morbus Alzheimer). Anders als bei anderen Demenzformen ist die Lernfähigkeit bei Parkinson-Patienten in der Regel nicht oder wenig eingeschränkt.

Heikel wird’s bisweilen bei Folgeerkrankungen

Wirklich gefährlich ist meistens nicht die Krankheit an sich. Kritisch kann es werden, wenn Folgeerkrankungen auftreten, zum Beispiel eine Lungenentzündung. Der Grund: Parkinson-Kranke können Erreger nicht mehr so gut abhusten, dadurch haben Keime ein leichteres Spiel und machen sich gern mal in der Lunge breit. Übrigens wurde die Krankheit erstmals 1817 von dem englischen Arzt James Parkinson beschrieben, nach dem sie benannt ist. Prominente wie Papst Johannes Paul II. und der einstige Boxweltmeister Muhammad Ali litten an Parkinson.

Bisher keine Heilung durch Medikamente möglich

Wie und warum der Morbus Parkinson genau entsteht, ist bis heute nicht erforscht. Einige Krankheitstypen sind genetisch bedingt, zu den anderen sind noch viele Fragen offen. Vor allem gibt es noch keine Möglichkeit, die Krankheit zu heilen. Operative Eingriffe können die Beschwerden bisweilen abschwächen. Und die Pharma-Industrie hat diverse Mittel auf den Markt gebracht, die eine gewisse Besserung bringen und den Verlauf mildern können. Im Vordergrund steht die Dopamin-Ersatz-Therapie – klar, wenn Dopamin fehlt, muss man es eben von außen zuführen. Leider lässt die Wirkung mit der Zeit nach, überdies sind die Nebenwirkungen teils erheblich.
Gute Ergebnisse lassen sich mit Mitteln aus dem Bereich der Pflanzen und Vitamine erzielen. Hier gibt es offenbar Stoffe, die der Erkrankung vorbeugen und sie lindern – eine gute Auswahl findet sich in Neurofelixir.

Nerven lechzen nach bestimmten Vitaminen

So hat sich gezeigt, dass B-Vitamine die typischen Parkinson-Symptome wie Störungen des Gleichgewichts und der Koordination dämpfen können. Ohnehin haben viele Betroffene einen erhöhten Bedarf an Vitaminen – vor allem, wenn sie das Medikament L-Dopa (oft Levodopa genannt) nehmen. Aber auch für Gesunde sind Vitamine wie Vitamin B12, Folsäure, Niacin, Vitamin D und andere wirklich wichtig, um die Nerven bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Grüntee-, Hopfensubstanz und Kurkuma sind vielversprechend

Verschiedene Pflanzenstoffe sind Experten zufolge in der Lage, Entzündungen zu hemmen, die Nervenzellen zu pflegen und die Gedächtnisleistung sowie das Lernvermögen zu verbessern. Für Parkinson-Kranke heißt das, dass sie möglicherweise ein Stück Lebensqualität zurückbekommen. Bei „Nerven-Gesunden“ besteht die Chance, dass sie sich bis zu einem gewissen Grad vor der Erkrankung schützen können. Die entsprechenden Effekte zeigten sich in Studien, die die Wirkung von Kurkuma, der Grüntee-Substanz EGCG, der Hopfensubstanz Xanthohumol und von Quercetin (dabei handelt es sich um einen gelben Farbstoff, der in Zwiebeln, Brokkoli, grünen Bohnen, Äpfeln, roten Trauben vorkommt, jedoch nicht selten durch Schälen verloren geht) prüften.

Auch Nikotin hat möglicherweise positive Effekte

Besonders im Zusammenhang mit dem Morbus Parkinson wird immer wieder über die Bedeutung von Nikotin diskutiert. Natürlich werden Sie sofort an Zigaretten- oder Pfeifentabak denken. Aber Nikotin ist nicht nur Bestandteil der Tabakpflanze, sondern steckt auch in Tomaten, Kartoffeln und Paprika. Besonders für die Paprika fiel die Bilanz in Studien sehr gut aus. Es zeigte sich ein positiver Einfluss auf die Zellen, die Dopamin produzieren.

Großhirn ermöglicht Denken und Handeln

Sie müssen sich das ganze System wie ein Netzwerk vorstellen. Durch elektrische Signale und chemische Prozesse ist das Gehirn in der fabelhaften Lage, komplexe geistige Leistungen zu vollbringen. Voraussetzung ist, dass das Netzwerk intakt ist. Es gibt verschiedene Bereiche des Gehirns, die zwar zusammenarbeiten, aber darüber hinaus jeweils eigene Aufgaben haben. So ist das Großhirn für unser Denken und Handeln zuständig. Es ist in zwei Hälften unterteilt, die wiederum unterschiedliche Funktionen übernehmen und durch den Balken miteinander verbunden sind. An der Oberfläche des Großhirns (auch Großhirnrinde genannt) unterscheidet man folgende „Lappen“:

  • Stirnlappen
  • Scheitellappen
  • Hinterhauptslappen
  • Schläfenlappen

Andere Hirnbereiche steuern Bewegung und Kreislauf

Wenn es ein Großhirn gibt, gibt es natürlich auch ein Kleinhirn. In letzterem steht die Steuerung von Bewegung, Koordination und Gleichgewicht im Vordergrund. Im Hirnstamm (zu dem die Brücke, das Mittelhirn und das verlängerte Mark gehören) befinden sich das Atem-Zentrum sowie das Herz-Kreislauf-Zentrum, außerdem werden hier Reflexe wie Schlucken, Erbrechen und Husten gesteuert.

Ausgewogene Kost tut auch dem Gehirn gut

Und dann ist wie immer die Ernährung von Bedeutung. Die Stichworte lauten: Abwechslung und Ausgewogenheit. Am ehesten erreichen Sie das durch viel Gemüse und Obst, Vitamine und ungesättigte Fettsäuren. Die „bösen“ Fette, die in vielen tierischen Produkten vorkommen und dann bisweilen einen erhöhten Spiegel an ungünstigem LDL-Cholesterin nach sich ziehen, sollten Sie sich eher selten gönnen.
Die mediterrane Küche mit Fisch, frischen Tomaten, Paprika, Zucchini, Olivenöl und eventuell etwas Rotwein bietet eine gute Orientierung. Damit tun Sie auch etwas, um Diabetes mellitus, Bluthochdruck und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen möglichst erfolgreich abzuwehren. Das ist nicht zu unterschätzen, denn Diabetes, Bluthochdruck usw. können Durchblutungsstörungen im Gehirn hervorrufen, wodurch Nervengewebe geschädigt oder zerstört werden kann (die Folge: eine „vaskuläre Demenz“). Ein robustes Immunsystem trägt ebenfalls zu einer besseren „Hirngesundheit“ bei. Denn so stehen mehr Antikörper gegen nervenschädigende Giftstoffe zur Verfügung.

Forscher fanden sieben Risikofaktoren für Alzheimer

Im Hinblick auf den Morbus Alzheimer hat eine Studie ergeben, dass gut 30 Prozent der Fälle durch Risikofaktoren wie Bewegungsmangel, Diabetes mellitus, Übergewicht, Depressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rauchen und niedrige Bildung bedingt sind. Das bedeutet also umgekehrt, dass die Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken, deutlich sinkt, wenn diese insgesamt sieben Faktoren ausgeschaltet werden. [1]

Bestimmte Fettsäuren nützen den Synapsen

Ein wesentlicher Aspekt sind zudem die Synapsen, also die Verbindungsstellen zwischen Nervenzellen und anderen Zellen. Bestimmte Botenstoffe werden über diese „Knotenpunkte“ abgegeben und binden an Rezeptoren. Doch nur wenn Botenstoff und Rezeptor genau zueinander passen (wie ein Schlüssel ins Schloss), klappt es mit der Kommunikation. Bei Alzheimer-Patienten und anderen gerät dieser Austausch aus dem Gleichgewicht. Um die Synapsen fit zu halten, ist unter anderem die Docosahexaensäure (DHA) von Bedeutung. Dabei handelt es sich um eine mehrfach ungesättigte Fettsäure aus der Klasse der Omega-3-Fettsäuren, die hauptsächlich in fettreichem Seefisch vorkommt. Die DHA wiederum kann ihre Wirkung besser entfalten, wenn sie durch verschiedene Stoffe unterstützt wird: Vitamin B6, B12, Folsäure sowie Antioxidantien. Generell hemmen Omega-3-Fettsäuren, die – in anderer Form – in Lein- und Chiaöl enthalten sind, zudem Entzündungen. Das ist ein weiterer Pluspunkt, denn der Morbus Alzheimer und andere neurodegenerative Erkrankungen werden meistens von Entzündungsprozessen begleitet oder mit verursacht.

Polyphenole kämpfen gegen Ablagerungen

Sehr wertvoll für Hirn und Nerven sind auch Polyphenole wie Epigallocatechin-3-Gallat (EGCG), Kurkuma, Resveratrol, Quercetin und Xanthohumol. Wie eine Art Eiweiß-Müllabfuhr transportieren sie bestehende Ablagerungen ab und verhindern neue. Außerdem reparieren sie beschädigte Nervenfortsätze und machen Jagd auf schädliche freie Radikale (da sind wir wieder bei der antioxidativen Wirkung).

Stoffe in Neurofelixir ergänzen sich

In Neurofelixir finden sich die genannten Polyphenole, Vitamine und allerlei weitere Substanzen. Es geht aber nicht nur um die einzelnen Stoffe. Die Kombination macht's. Sie führt nämlich dazu, dass sich die Komponenten gegenseitig unterstützen, sodass die Stoffe dem Körper wirklich zur Verfügung stehen. So fördert Piperin (die Hauptsubstanz des Pfeffers) ganz entscheidend die Wirkung von Kurkuma, das als solches nicht gut vom Organismus aufgenommen wird.

Alzheimer- und Parkinson-Kranke brauchen mehr Nährstoffe

Gerade Alzheimer- und Parkinson-Patienten mangelt es oft an Nährstoffen. Dafür kann es mehrere Gründe geben. Betroffene nehmen möglicherweise nicht genügend Nahrung zu sich, weil sie Schluckbeschwerden, Probleme mit der Verdauung und generell weniger Appetit haben. Es kann aber auch gut sein, dass die Patienten aufgrund der Krankheit einen höheren Bedarf an Vitaminen und Antioxidantien haben, denn Parkinson und Alzheimer rauben eine gute Portion an Energie (denken Sie nur an die unwillkürlichen Muskelbewegungen bei der Parkinson-Krankheit, sie verlangen dem Körper einiges ab). Auch Medikamente, die bei diesen Krankheiten eingesetzt werden, können einen Vitaminmangel hervorrufen.

Studien zeigen: besseres Gedächtnis durch Resveratrol

Ein Hauptbestandteil von Neurofelixir ist das Resveratrol: ein Stoff mit antioxidativen Eigenschaften, der zum Beispiel in roten Weintrauben (hier primär in der Haut), Himbeeren und Pflaumen vorkommt. Rotwein enthält ebenfalls größere Mengen Resveratrol, Weißwein ist dagegen kaum damit ausgestattet.
Laboruntersuchungen haben ergeben, dass der Stoff das Krebsrisiko mindern und sich vorteilhaft auf Herzkrankheiten und Gefäßverkalkungen auswirken kann. Forscher des Max-Planck-Institutes Leipzig sowie der Neurologischen Klinik der Charité-Universitätsmedizin in Berlin untersuchten die Effekte auf das Gehirn. Das Alter der Studienteilnehmer lag zwischen 50 und 75 Jahre. In der einen Gruppe bekamen die Probanden insgesamt ein gutes halbes Jahr pro Tag 200 mg Resveratrol, für die Teilnehmer der anderen Gruppe gab es Scheinmedikamente. Anschließend durchliefen die Probanden unter anderem Tests zur Gedächtnisfunktion. Und tatsächlich schnitt die „Resveratrol-Gruppe“ besser ab. Darüber hinaus fiel in MRT-Untersuchungen auf, dass sich bei den „Resveratrol-Patienten“ neue Verbindungen zwischen den Nervenzellen gebildet hatten. [2]

Substanz der roten Trauben reinigt die Zellen

Weitere Studien zeigen, dass Resveratrol Eiweißablagerungen entgegen wirkt – und damit jene Übeltäter ausbremst, die zum Beispiel bei der Alzheimer-Erkrankung ihr Unwesen treiben. Und nicht nur das. Resveratrol sendet demnach eine Art Putztruppe aus, die die Zellen reinigt – eine Wohltat fürs Gehirn. [3, 4] Entzündungen, die bei neurodegenerativen Erkrankungen ebenfalls eine Rolle spielen, werden durch den Stoff offenbar eingedämmt. [5] Konkret zeigten Patienten mit einer leichten bis mittelschweren Alzheimer-Erkrankung (die also mindestens noch einfache Tätigkeiten selbstständig ausführen konnten) in einer Studie unter Resveratrol bessere kognitive Leistungen. Sie lagen auf einer Skala, die den Verlauf von Demenz-Symptomen beurteilt, vor den Placebo-Patienten (um diese Daten zu erheben, werden in der Regel Fähigkeiten des Gedächtnisses und der Orientierung getestet, außerdem müssen die Probanden bestimmte Gegenstände benennen). [6] Zudem wurden durch Resveratrol positive Effekte auf die Immunabwehr im zentralen Nervensystem deutlich, sodass die Immunreaktion auf Eiweißablagerungen stärker ausfiel. [7]

Grüntee-Substanz wirkt schädlichen Eiweißen entgegen

Nachdem Resveratrol mit roten Lebensmitteln wie roten Trauben und Rotwein zu tun hat, kommt nun eine grüne Komponente dazu: grüner Tee. Im Mittelpunkt steht ein bestimmter Inhaltsstoff mit der etwas umständlichen Abkürzung EGCG, der auch Bestandteil von Neurofelixir ist. EGCG steht für „Epigallocatechin-3-Gallat“. Diese Substanz hält – so Studien – den Prozess auf, der neurodegenerative Erkrankungen wie den Morbus Alzheimer und den Morbus Parkinson verursacht. Und das läuft so ab:
EGCG sorgt dafür, dass sich weniger fehlgefaltete Eiweiße bilden, die die Nervenzellen vernichten. Vielmehr entstehen einfach nur ungefährliche Eiweißkugeln. Etwas präziser ausgedrückt: EGCG verhindert oder verlangsamt die Vorgänge, bei denen sich Alpha-Synukleine und Amyloide bilden, die teils bei der Alzheimer-, teils bei der Parkinson-Erkrankung eine Rolle spielen. Außerdem scheint EGCG die Nervenzellen vor schädlichen Einflüssen des Immunsystems zu bewahren. [8-10] Das giftige Tau-Eiweiß, das charakteristisch für die Alzheimer-Erkrankung ist, hat ebenfalls schlechte Karten, weil es vom EGCG offenbar ausgemerzt wird. [11]
Diese Effekte wurden in Laborstudien beobachtet. Erhebungen direkt am Menschen stehen noch aus. Und auch, was den Wirkmechanismus des EGCG anbelangt, besteht noch Forschungsbedarf. Die vorliegenden Ergebnisse sind aber durchaus vielversprechend.

Bei grünem Tee werden Zellstrukturen bewahrt

Nun fragen Sie sich vielleicht, was genau grünen von schwarzem Tee unterscheidet – die Teeblätter an sich sind es nämlich nicht. Aber für grünen Tee werden sie nur kurz geröstet oder gedämpft, die grüne Farbe des Tees und die Zellstrukturen bleiben so erhalten. Um schwarzen Tee zu bekommen, werden Teeblätter an der Luft oxidiert, man nennt das auch Fermentation.

Hopfensubstanz senkt Glutamatspiegel

Nach Rotwein und grünem Tee widmen wir uns nun dem Bier – und hier einem seiner Inhaltsstoffe: dem Hopfen. Im Hopfen befindet sich eine Substanz namens Xanthohumol, die wohl die Gehirnzellen schützt und dazu beiträgt, dass neurodegenerative Erkrankungen wie Morbus Alzheimer oder Morbus Parkinson eingedämmt werden oder möglichst gar nicht erst entstehen. Bei Versuchen mit Ratten kam heraus, dass weniger Glutamat freigesetzt wurde. Das spricht schon einmal klar für Xanthohumol, denn bei vielen neurodegenerativen Erkrankungen ist der Glutamatspiegel im Gehirn so hoch, dass Zellen absterben. [12] Andere Forscher fanden heraus, dass Xanthohumol in der Lage ist, ein bestimmtes Eiweiß namens Nrf2 zu aktiveren, das seinerseits Schutzgene mobilisieren kann. Dadurch werden, so die Wissenschaftler, die Zellen – darunter auch die Nervenzellen – mit Antioxidantien versorgt. Xanthohumol könnte demnach also ein geeigneter Kandidat sein, um neurodegenerativen Störungen vorzubeugen. [13] In Versuchen mit Mäusen zeigte sich, dass sich durch die Hopfensubstanz Xanthohumol zumindest bei jungen Tieren die kognitive Flexibilität verbesserte. Mit kognitiver Flexibilität ist die Fähigkeit gemeint, schnell umzudenken, zwischen verschiedenen Aufgaben und Situationen zu wechseln. [14]

Nikotin aus Gemüse scheint Parkinsonrisiko zu mindern

Vom Bier zum Nikotin – manche verbinden beides ja ganz gern... Aber hier geht es nicht um Nikotin in Form von Tabak, sondern um ein äußerst gesundes Gemüse, und zwar um die Paprika. Sie enthält neben substanziellen Vitaminen tatsächlich auch Nikotin. Es ist nämlich so, dass sowohl Tabak als auch Paprika und andere Gemüsesorten wie Tomaten und Kartoffeln zu den Nachtschattengewächsen gehören, die allesamt Nikotin-haltig sind. Wissenschaftler stellten nun fest, dass eine gewisse Dosis an Nikotin das Risiko senkt, an Morbus Parkinson zu erkranken. Demnach schützt der Stoff diejenigen Zellen, die für die Dopamin-Produktion zuständig sind. Zur Erinnerung: Genau dieser Botenstoff, also das Dopamin, fehlt Parkinson-Patienten.

Am besten nicht rauchen und Paprika essen

Schauen wir uns das genauer an. An einer Studie in den USA zum Thema Nikotin und Parkinson waren rund 500 Parkinson-Patienten beteiligt; außerdem etwa 650 Menschen, die keine neurologischen Erkrankungen hatten. Sie sollten jeweils selbst angeben, welche Mengen an Tomaten, Tomatensaft, Paprika und Kartoffeln sie aßen bzw. tranken und wie viel sie gegebenenfalls rauchten. Diejenigen, die mindestens zwei bis vier Mal pro Woche Paprika zu sich nahmen, hatten ein geringeres Risiko, an Morbus Parkinson zu erkranken. Spannend daran: Bei denjenigen, die zugleich Nichtraucher waren, fiel dieser Effekt noch einmal wesentlich deutlicher aus. [15] Es scheint also so zu sein, dass die Wirkung davon abhängt, in welcher Form und in welcher Menge das Nikotin aufgenommen wird. Das wurde für Neurofelixir berücksichtigt.

Pfeffer-Bestandteil unterstützt andere Stoffe

Schwarzer Pfeffer verleiht nicht nur vielen Speisen eine gute Würze und damit einen intensiveren Geschmack, sondern gibt auch manchen Pflanzenstoffen ordentlich Schwung, sodass sie effektiver wirken. Verantwortlich dafür ist das Piperin aus der Pfefferpflanze. Es sorgt dafür, dass die sogenannten Polyphenole besser vom Körper aufgenommen werden. Das gilt vor allem für den Neurofelixir-Stoff Kurkuma, der normalerweise nur zu einem recht geringen Anteil in den Zellen ankommt. Untermauert wurde das von Wissenschaftlern, die die Wirkung von Kurkuma allein und in Kombination mit Piperin untersuchten. [16] Generell scheint Piperin die Nervenzellen vor bestimmten Nervengiften zu schützen. Außerdem wurde in Versuchen mit Ratten deutlich, dass diese durch Piperin ihre Bewegungen wieder besser koordinieren konnten. [17] Ähnliche Ergebnisse brachten Untersuchungen an Mäusen. Piperin hatte einen antientzündlichen und antioxidativen Einfluss und bewahrte die Hirnzellen, die Dopamin enthalten, vor dem Untergang. [18]

Gute Hirnleistung durch Nicotinamid

Dass das Gehirn von Vitaminen profitiert, ist sicher keine Überraschung. Insbesondere verschiedene B-Vitamine wie Vitamin B1 (Thiamin), B3 (Niacin / Nicotinsäure bzw. Nicotinamid), B6 (Pyridoxin), B12 (Cobalamin) und Folsäure (ebenfalls ein B-Vitamin) fördern die Funktion der Nervenzellen. Vor allem was Vitamin B3 anbelangt, gibt es spannende Studien. Im Mittelpunkt steht Nicotinamid, eine bestimmte Form von Vitamin B3. Untersuchungen mit genetisch veränderten Mäusen ergaben beispielsweise, dass durch Nicotinamid der Verlust kognitiver Fähigkeiten verhindert werden kann. Die „Alzheimer-Mäuse“ zeigten ähnlich gute Leistungen des Gehirns wie gesunde Tiere. [19] Auch andere Erhebungen bescheinigen Vitamin B3 und seinen verschiedenen Abkömmlingen neuroprotektive Effekte. [20-21]

Zu wenig Vitamin D erhöht das Demenzrisiko

Dasselbe gilt für Vitamin D und Vitamin E. Eine Studie mit rund 1.500 älteren Probanden (sie waren durchschnittlich 74 Jahre alt) in den USA belegte, dass ein zu niedriger Vitamin-D-Spiegel im Blut das Risiko erhöht, eine Demenz bzw. eine Alzheimer-Erkrankung zu entwickeln. [22] Für Parkinson-Patienten haben die Vitamine ohnehin eine ganz besondere Bedeutung. Denn durch das gängige Anti-Parkinson-Mittel L-Dopa kann ein Mangel an bestimmten Vitaminen entstehen bzw. der Vitamin-Bedarf steigen.

Polyamine stärken womöglich das Gedächtnis

In mehreren Neurofelixir-Inhaltsstoffen sind sogenannte Polyamine enthalten. Sie werden unter anderem für den Zellstoffwechsel gebraucht, wirken an der Zellteilung und am Zellwachstum mit. Leider nimmt die Polyamin-Konzentration in den Zellen ab, wenn wir älter werden. Forscher vermuten, dass es einen Zusammenhang zwischen diesen niedrigen Polyaminwerten und neurodegenerativen Erkrankungen gibt (das bestätigte sich zumindest in Versuchen mit Fruchtfliegen, die durch polyaminreiche Nahrung weniger vergesslich waren). Es liegt also nahe, die Substanzen von außen zuzuführen, um die Zellen zu versorgen. Genau das testeten Wissenschaftler der Berliner Charité. Einige Probanden bekamen Polyamin-Kapseln, andere Scheinmedikamente. Tatsächlich zeigte sich, dass sich die Gedächtnisleistung durch die Polyamin-Gabe verbesserte. Es sind allerdings noch weitere Studien mit mehr Teilnehmern nötig, um einen wissenschaftlich sauberen Nachweis zu erbringen.

Studien stimmen optimistisch

Generell ist es wichtig, dass Sie wissen: Es gibt verschiedene Arten von Studien. Es ist von Bedeutung, ob die Untersuchungen am Menschen, an Tieren oder im Reagenzglas gemacht werden. Viele Erhebungen zum Morbus Alzheimer werden beispielsweise an genetisch veränderten Mäusen durchgeführt. Hierzu bringen Forscher menschliches Erbgut in die Tiere ein, um so die Krankheit oder zumindest ähnliche Formen zu erzeugen. Genau hier ist auch der Haken an der Sache: Solche „Alzheimer-Mäuse“ sind nicht einfach so mit Menschen gleichzusetzen, die an Alzheimer leiden. Für einige Substanzen, die bei neurodegenerativen Erkrankungen helfen sollen, steht eine abschließende Bewertung also noch aus. Dennoch geben viele der Studien – gerade zu den Neurofelixir-Inhaltsstoffen – Anlass, optimistisch zu sein.

  1. Luck, T., Riedel-Heller, S.G., Prävention von Alzheimer-Demenz in Deutschland. Der Nervenarzt, 2016. 87(11): p. 1194-1200.
  2. Witte, A.V., et al., Effects of resveratrol on memory performance, hippocampal functional connectivity, and glucose metabolism in healthy older adults. J Neurosci, 2014. 34(23):p. 7862-7870.
  3. Vingtdeux, V., et al., Novel synthetic small-molecule activators of AMPK as enhancers of autophagy and amyloid-beta peptide degradation. FASEB J, 2011. 25(1): p. 219-231.
  4. Vingtdeux, V., et al., AMP-activated protein kinase signaling activation by resveratrol modulates amyloid-beta peptide metabolism. J Biol Chem, 2010. 285(12): p. 9100-9113.
  5. Capiralla, H., et al., Resveratrol mitigates lipopolysaccharide- and Abeta-mediated microglial inflammation by inhibiting the TLR4/NF-kappaB/STAT signaling cascade. J Neurochem, 2012. 120(3): p. 461-472.
  6. Turner, R.S., et al., A randomized, double-blind, placebo-controlled trial of resveratrol for Alzheimer disease. Neurology, 2015. 85(16): p. 1383-1391.
  7. Moussa, C., et al., Resveratrol regulates neuro-inflammation and induces adaptive immunity in Alzheimer's disease. J Neuroinflammation, 2017. 14(1): p. 1.
  8. Bieschke, J., et al., EGCG remodels mature alpha-synuclein and amyloid-beta fibrils and reduces cellular toxicity. Proc Natl Acad Sci U S A, 2010. 107(17): p. 7710-7715.
  9. Xu, Y., et al., Epigallocatechin Gallate (EGCG) Inhibits Alpha-Synuclein Aggregation: A Potential Agent for Parkinson's Disease. Neurochem Res, 2016. 41(10): p. 2788-2796.
  10. Bastianetto, S., et al., Neuroprotective effects of green and black teas and their catechin gallate esters against beta-amyloid-induced toxicity. Eur J Neurosci, 2006. 23(1): p. 55-64.
  11. Chesser, A.S., et al., Epigallocatechin-3-gallate enhances clearance of phosphorylated tau in primary neurons. Nutr Neurosci, 2016. 19(1): p. 21-31.
  12. Chang, Y., et al., Xanthohumol-induced presynaptic reduction of glutamate release in the rat hippocampus. Food Funct, 2016. 7(1): p. 212-226.
  13. Yao, J., et al., Xanthohumol, a polyphenol chalcone present in hops, activating Nrf2 enzymes to confer protection against oxidative damage in PC12 cells. J Agric Food Chem,
  14. Zamzow, D.R., et al., Xanthohumol improved cognitive flexibility in young mice. Behav Brain Res, 2014. 275: p. 1-10.
  15. Nielsen, S.S., et al., Nicotine from edible Solanaceae and risk of Parkinson disease. Ann Neurol, 2013. 74(3): p. 472-477.
  16. Shoba, G., et al., Influence of piperine on the pharmacokinetics of curcumin in animals and human volunteers. Planta Med, 1998. 64(4): p. 353-356.
  17. Shrivastava, P., et al., Anti-apoptotic and anti-inflammatory effect of Piperine on 6-OHDA induced Parkinson's rat model. J Nutr Biochem, 2013. 24(4): p. 680-7.
  18. Yang, W., et al., Neuroprotective effects of piperine on the 1-methyl-4-phenyl-1,2,3,6-tetrahydropyridine-induced Parkinson's disease mouse model. Int J Mol Med, 2015. 36(5): p. 1369-1376.
  19. Green, K.N., et al., Nicotinamide restores cognition in Alzheimer's disease transgenic mice via a mechanism involving sirtuin inhibition and selective reduction of Thr231-phosphotau. J Neurosci, 2008. 28(45): p. 11500-11510.
  20. Chi, Y. and A.A. Sauve, Nicotinamide riboside, a trace nutrient in foods, is a vitamin B3 with effects on energy metabolism and neuroprotection. Curr Opin Clin Nutr Metab Care, 2013. 16(6): p. 657-61.
  21. Wu, M.F., et al., NAD attenuates oxidative DNA damages induced by amyloid beta-peptide in primary rat cortical neurons. Free Radic Res, 2014. 48(7): p. 794-805.
  22. Littlejohns, T.J., et al., Vitamin D and the risk of dementia and Alzheimer disease. Neurology, 2014. 83(10): p. 920-928.
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